Nicht egal
Ein weiterer Club auf Gayromeo bringt HIV-Negative zusammen, die Lust auf Sex ohne Kondom haben. Und lädt ausdrücklich auch HIV-Positive ein. Das ist in jeder Hinsicht perfide.
Ein weiterer Club auf Gayromeo bringt HIV-Negative zusammen, die Lust auf Sex ohne Kondom haben. Und lädt ausdrücklich auch HIV-Positive ein. Das ist in jeder Hinsicht perfide.
Neulich auf einem Seminar. Vorstellungsrunde. Einer wird bald Vater, ein anderer hat bereits zwei Kinder, hier und und da stehen Hochzeiten an. Ich erzähle, dass ich mit einem Kerl zusammenlebe. Später sagen mir Kollegen, dass sie das mutig fanden. Ich nicht. Ich finde es mutig, Kinder zu bekommen.
Und wieder schließt eine Legende des Kölner Szenelebens. Die “Künstlerklause TimP” feiert Ende Mai ihre letzte Show. Absturzkneipe, Promitreff und in jeder Nacht Tuntenprogramm von Trash bis Traum: Die Adresse am Heumarkt bot alles, was eine Kultkneipe ausmacht. Den ganzen Beitrag lesen »
Die CSD-Organisatoren in Manchester drehen an der Preisschraube. Vom 22. bis zum 25. August 2008 kostet der Zugang zum Gay Village bis zu 22,50 Pfund – und damit 50 Prozent mehr als im Vorjahr. Und das, obwohl der letzte Gay Pride rund 95.000 Pfund für wohltätige Zwecke einspielen konnte – 20.000 Pfund mehr als im Jahr davor. Über die seltsame Preispolitik in Manchester wundern sich auch andere. Die alte Überschrift “Manchester: CSD fürn Zehner” gilt jedenfalls als überholt.

Green Wing Die britische Produktion “Green Wing” kommt (wieder) nach Deutschland. Comedy Central bohrt seine BritCom-Schiene auf und wiederholt ab dem 18. Mai die absurd-komische Serie um ein Team geschlechtsreifer Krankenhausärzte. Den ersten Anlauf hatte der Sender kurz nach dem Start der zweiten Staffel 2007 aus dem Programm genommen. Den ganzen Beitrag lesen »
Vorab: Über Rechtschreibfehler macht man sich nicht lustig. Es sei denn, sie sind es.
Neulich bei GayRomeo: Der neue Club “StudenMarkt“.
StudenMarkt? Yippieh! Endlich eine Tauschbörse für Studenten auf GayRomeo! Ich sehe das Forum schon vor mir: “Suche einen Germanisten, biete drei BWLer.” “Musik-Lehramtsstudent an tolerante Wohngemeinschaft abzugeben.” “Brauche dringend Ökotrophologen ab zwölftem Semester – wer hilft? Belohnung!” Oder handelt es sich hier tatsächlich um den ersten Existenzbeweis des bislang nur in der Theorie bekannten Uni-Fetisches, dem “Auditorium Climaxium”? Darauf deutet die Zuordnung in den Bereich “Sex, Fetisch -> Sonstige” hin. Weit gefehlt, leider! Den ganzen Beitrag lesen »

Der Untergang der Stadt konnte dank schwarzer Farbe verhindert werden. Ein Kölner Szenelokal hat den angeblich einzigen hochoffiziellen, weil städtisch angemeldeten Darkroom, und darf es nicht sagen. “Fucking” stand mal draußen über der Tür, neben “Clubbing” und “Cruising“, und nichts davon war gelogen. Aber homosexueller Sex? So ganz unverblümt und öffentlich beworben? Gegenüber einer Edel-Absteige und einem Kaufhaus? Da bleiben ja die Kunden weg, und die Gäste reisen wieder ab. Solch eine Macht besitzen sieben Buchstaben. Hat man befürchtet. Und das böse Wort übermalen lassen – mit zensurschwarzer Farbe. Den ganzen Beitrag lesen »
Im Gesicht eines Menschen lässt sich lesen, wie offen er für Affären ist. Haben britische Forscher herausgefunden, schreibt Spiegel Online:
In einer Studie der University of Durham konnten junge Männer und Frauen beim Anschauen von Fotos gut einschätzen, ob die abgebildete Person sexuellen Abenteuern zugeneigt sein könnte oder eine langfristige Beziehung bevorzugt. Aus “Gesicht überführt Sex-Abenteurer“, Spiegel Online
Wieso “oder“?
Der Europäische Gerichtshof urteilt heute, dass Witwenrente auch Homosexuellen zustehen kann. Das ist schön. Schöner wäre es allerdings, wenn die Homo-Ehe ihre Vorteile auch schon zu Lebzeiten aller Beteiligten entfalten dürfte.